Regionalliga-Damen verspielen 2:0-Vorsprung

Eigentlich steht Gernot Oberbauer auch vier Tage nach der 2:3-Niederlage der Freiburger Volleyballerinnen gegen die VSG Mannheim-Käfertal vor einem Rätsel. „Ich kann nicht begreifen, was da los war“, sagt der Trainer der FT von 1844.
Zweieinhalb Sätze lang ließen die Gastgeberinnen mit variablem Spiel die Nordbadenerinnen im Regionalliga-Duell nicht zur Entfaltung kommen. „Alles lief gut – bis zum 13:6 im dritten Satz“, sagte Oberbauer. Dann erzielte eine Mannheimer Angreiferin drei Punkte in Folge – und plötzlich war es mit Selbstsicherheit bei den 1844-Spielerinnen vorbei. Die Annahme wackelte, das Zuspiel suchte stets die Außenpositionen, und dort wurde gegen große und blockstarke Spielerinnen zu oft ohne Plan angegriffen, „die Hammer-Methode“, stellte Oberbauer fest. Satz drei ging verloren, im vierten Satz schafften die Freiburgerinnen ein Break zum 22:23, verschlugen dann aber ihren Aufschlag – und gaben auch diesen Satz ab. Nun herrschte totale Verunsicherung, sodass Mannheim spielend leicht den Tiebreak für sich entscheiden konnte.
„Ich hatte das Gefühl, die Spielerinnen waren im dritten Satz mit dem Kopf schon duschen“, rätselte Oberbauer über den Leistungseinbruch. Freiburg hatte wie gegen die DJK Schwäbisch Gmünd (3:2) wieder seine zwei Gesichter gezeigt, diesmal aber nicht mehr aus der Krise herausgefunden.
Am kommenden Sonntag gastieren die auf Tabellenplatz fünf abgerutschten Freiburgerinnen beim Achten FV Tübinger Modell. Eigentlich eine durchaus lösbare Aufgabe, doch dafür müssen die 1844-Spielerinnen die bittere Niederlage gegen Mannheim schnellstmöglich abhaken. Einfach ist dieser Rückschlag (2:3 nach 2:0-Führung) sicherlich nicht zu verdauen.
Nächstes Spiel:
Sonntag, 31. Januar, 15.30 Uhr:
FV Tübinger Modell – FT von 1844 Freiburg
Nächstes Heimspiel:
Samstag, 6. Februar, 20 Uhr (Burdahalle):
FT von 1844 – VfB Ulm 1846
Text: Pressemitteilung